In situ


Fluchtweg

       

    2010, Acryl, Bleistift, Leinwand, 140 x 100 cm

Rauminstallation
Bild: 140 x 110 cm, Bleistift, Acryl/Leinwand,
Tapes: Länge variabel,
brut Konzerthaus, Wien, 2010..

Gegeben ist ein Stiegenaufgang im brut Konzerthaus Wien. Das brut liegt im Untergeschoß des Konzerthauses Wien. Die 7 Meter tiefe spiralförmige Treppe ist Zugang und Fluchtweg zugleich. Die Spiralform der Treppe aufnehmend wird von einem Bild ausgehend, das über der Mittelwand der Treppe hängt und somit ihr Zentrum bestimmt, entlang der Wände ein weißes Netz aus Tapes gespannt, das die BesucherInnen beim Vorbeigehen (Auf- und Absteigen) abschreiten. Das weiße Netz weckt Assoziationen an ein riesiges Spinnennetz, ein Fangnetz, das ausgehend vom Eingangsbereich immer enger wird, bis es schließlich unmittelbar vor dem Bild zu einem engen Wirbel verknotet. Das Bild selbst ist eine Art Spindel aus einer sich drehenden Figur, um die das Fangnetz gewickelt wird. Die Spiralform der Stiege wird aufgenommen und sowohl an den Wänden als auch innerhalb des Bildes selbst wiederholt, sodass eine optische Beschleunigung, ein Spiralförmiger Zug beim Abgehen der Arbeit entsteht.