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Wendepunkt, Yppenplatz, Wien, 2012

Installation im öffentlichen Raum, Acryl, Tapes, 2012.

           

Das Festival SOHO in Ottakring 2012 lud unter dem Thema "Unsicheres Terrain" KünstlerInnen zur Reflexion über das Thema Krise ein. Mein Beitrag war die Installation "Wendepunkt", ausgeführt am Yppenplatz/Brunnenmarkt als Arbeit im öffentlichen Raum.
Im Moment der Krise halten wir inne, die Angst vor dem Ungewissen lähmt uns. Es ist nicht klar was kommen wird und was verloren geht. Ein Umbruch steht bevor, aber wie gehen wir mit dem Gefühl der Auflösung von Stabilität und Sicherheit um? Woran halten wir uns fest, was lassen wir los? Mehr als das Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins interessiert mich die gebündelte Energie und Kraft, die in einem solchen Moment gesammelt wird, um schließlich in eine Handlung übersetzt zu werden.
Diese Arbeit zeigt eine Figur, die sich an den eigenen Haaren packt, aus ihnen Bänder macht, sie auf die Umgebung auswirft und um eine freistehende Säule windet, die so zu einem virtuellen Drehpunkt Wendepunkt der Arbeit wird.
Der Wendepunkt als Moment, in dem die Lähmung aufgehoben ist und das Handeln beginnt.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung von 3M Österreich und asphaltart.at realisiert.